Nach langen fuenf Tagen nun also habe ich ein Internetcafe aufgetan. auf die Rechnung bin ich gespannt, ich hoffe, es ist nicht zu schlimm.
Seit Montag mache ich meinen Sprachkurs, am Sonntag bin ich nach langer Fahrt mit zahlreicher Verspaetung angekommen. Weil ich nicht viel schreiben kann und mich dabei auch nicht wohlfuehle hier, nur eine kurze Geschichte. (nebenbei bemerkt, ich bin in einem Keller mit Neonlampen, das war das einzige Internetcafe, dass ich in zwei Stunden gefunden habe....)
Die Geschichte, wie ich siebzehn Zloty ueberweisen wollte auf das Konto der Uni
Das Geld ermoeglicht mir, irgendwann meinen Studentenausweis zu bekommen. wenn ich den habe, kann ich auch in die Bibliothek (was fuer mich gerade auch heisst Internet)
Ich gehe zur Post. es hieß, dort koennten wir am besten ueberweisen, warum auch immer.
Ich betrete Halle eins, viele Menschen stehen an etwa zwanzig Schaltern an und rote Nummern blinken, man muss also wohl eine Nummer ziehen. Ich erspaehe eine ebensogrosse zweite Halle und gehe dort hin. Ich frage die Frau, mit Haenden und Fuessen und auf Englisch, wo ich einen Zettel ziehen kann. Wir gehen gemeinsam zum Automaten und sie zeigt es mir. Dann drueckt sie mir den neuen Zettel in die Hand.
Ich warte bis meine Nummer erscheint und sage auf Englisch, Hallo und ich moechte Geld ueberweisen. Die Dame hinter der Glaswand steht aus, schuettelt den Kopf waehrend sie mich anschaut, und verlaesst den Raum. Ich sehe, wie sie hinter den Schaltern alle anderen Angestellten fragt, vermutlich, wer hier Englisch kann. Ich sehe, wie immer wieder alle den Kopf schuetteln. bis sie irgendwann zurueck kommt und eine 30 fuer die Schalternummer zu der ich gehen soll, aufschreibt. Ich gehe dort hin. Die Dame dahinter kann tatsaechlich Englisch, ueberweist aber kein Geld. Das tuen nur die in Halle 1 erklaert sie mir. Ich kaufe provisiorisch Briefmarken, weil ich irgendwann welche brauchen werde und nicht vollkommen umsonst mit ihr gesprochen haben will.
Dann gehe ich zurueck in die vollere Halle und ziehe eine Nummer. Als meine Nummer nach Wartezeit aufgerufen wird, zuckt die Dame hinter dem Schalter wiederum mit den Schultern und schickt mich zu ihrer Kollegin an Schalter 9. Diese wiederum aber spricht auch kein Englisch. Sie deutet auf die Kabine neben ihr, in der die Oberschalterbeauftragte sitzt, die neben ihrere normalen Arbeit auch den Betrieb in Halle 1 ueberwacht. Diese aber sieht mich ebenfalls verzweifelt an und kann mir offensichtlich nicht helfen. Sie dreht sich um und sucht wieder eine Englischsprechende Person.
Letztlich fuelle ich mit dem dortigen Wachmann, der als einziger Englisch konnte, meine Ueberweisung aus. Als er merkt, dass ich zumindest Polnisch lerne, wird er freundlicher. die Ueberweisung am Schalter selbst verlaeuft schliesslich wortlos. Ich reiche der ersten meiner Frauen aus Halle eins meinen Zettel und einen Zwanziger.
Somit ist dieses Kapitel abgeschlossen. Aehnliches habe ich heute bei der Probank erlebt, als ich ein Konto eroeffnen wollte. Nach etwa 30 Minuten fanden sie Jemanden, der mit mir sprechen konnte. allerdings fehlt laut ihnen noch meine eu/tax/Nummer, ohne die ich kein Konto eroeffnen kann. Ich werde in die Botschaft gehen und danach fragen. Zumindest in der Deutschen Botschaft sollten sie Englisch sprechen. :)
Mittwoch, 19. September 2007
Sonntag, 9. September 2007
Pistolen!
Eine kurze Erklärung zum Namen dieses Blogs:
Pistolen wie Räuberpistolen, you know?
Wir sind gefährlich,
wir sind überall,
(zumindest in Paris (Elias) und Warschau (Maria) und waren eine WG in München),
wir ziehen schneller als ihr!
Pistolen wie Räuberpistolen, you know?
Wir sind gefährlich,
wir sind überall,
(zumindest in Paris (Elias) und Warschau (Maria) und waren eine WG in München),
wir ziehen schneller als ihr!
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