heißt Fenster.
Nicht nur, dass der Bus nicht mehr bis zur Uni fährt, weil umgeleitet, weil - klar - gebaut wird, nein. Der Bauwahn hat sich manifestiert, höchstpersönlich, in meinem Zimmer.
Vorgestern war es soweit, sie kamen. Sie kamen zu dritt oder viert um die vier Fenster in unsrer Wohnung auszutauschen. Sie kamen, wir gingen in die Küche, bis wir auch von dort weichen mussten, damit sie arbeiten konnten. Die Wohnung war voller Folien, die alles bedecken sollten, um weniger Schmutz zu machen. Allerdings gingen die Folien wohl vor meinem Zimmer aus: kein abgedecktes Bett, nur der Boden etwas. Sie arbeiteten, laut, Fenster entfernen macht viel Lärm und Dreck.
Und dann ging ich - Vorlesung. Als ich zurückkam, war alles erledigt. In 3 einhalb Stunden!
Vier Fenster rein und raus.
Ich habe im Anschluss alles geputzt und so richtig sauber ist es noch nicht. Das Erstaunliche ist, dass die Handwerker so schnell waren. Ich glaube, sie haben nicht mal eine Pause gemacht.
Jetzt schaue ich durch neue Plastikfenster mit neuem Fensterbrett auf die neu eingestyroporten Häuse. Habe ich das hässliche Grün von gegenüber schon erwähnt?
Heute habe ich gesehen, dass sie anfangen, auch das andere Nachbarhaus einzugerüsten. Es geht vorwärts.
Freitag, 23. Mai 2008
Freitag, 16. Mai 2008
Langsam
nehme ich Abschied.
Mein Rückflug ist gebucht, der 27. Juni wird mich nach München und ins andre Leben bringen. Wie ich mich machen werde beim Wiederdasein, beim Zurechtfinden und Zurechtrücken des Vergangenen im Vergangenen?
Ich habe gesagt bekommen, nichts ist schlimmer als der Schock danach. Das Ankommen, das dort sein in der zwischenzeitlichen Heimat ist manchmal hart um sich Einzuleben.
Aber am Schlimmsten ist es wohl, wie das andre Leben daheim wieder schockieren wird.
Zumal: Die Welt hat sich auch dort weitergedreht und ich wünsche mir doch manchmal dass es nicht so ist.
Noch 42 Tage. Es ist so absehbar jetzt. Noch mindestens 3 Tage davon Prüfungen. Noch 4 Tage mindestens erneut mit Freunden durch Polen reisen. Zwei Essays werden noch von mir geschrieben bis dahin. Noch ein Feiertag mit langem Wochenende....
Noch 41 Mal hier wach werden. Ich freue mich drauf.
Bald wieder woanders wach werden. Ich freue mich. Und habe Angst.
Mein Rückflug ist gebucht, der 27. Juni wird mich nach München und ins andre Leben bringen. Wie ich mich machen werde beim Wiederdasein, beim Zurechtfinden und Zurechtrücken des Vergangenen im Vergangenen?
Ich habe gesagt bekommen, nichts ist schlimmer als der Schock danach. Das Ankommen, das dort sein in der zwischenzeitlichen Heimat ist manchmal hart um sich Einzuleben.
Aber am Schlimmsten ist es wohl, wie das andre Leben daheim wieder schockieren wird.
Zumal: Die Welt hat sich auch dort weitergedreht und ich wünsche mir doch manchmal dass es nicht so ist.
Noch 42 Tage. Es ist so absehbar jetzt. Noch mindestens 3 Tage davon Prüfungen. Noch 4 Tage mindestens erneut mit Freunden durch Polen reisen. Zwei Essays werden noch von mir geschrieben bis dahin. Noch ein Feiertag mit langem Wochenende....
Noch 41 Mal hier wach werden. Ich freue mich drauf.
Bald wieder woanders wach werden. Ich freue mich. Und habe Angst.
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