Jetzt bin ich schon fast sechs Wochen wieder in München und muss feststellen: So aufregend war der Abschied nicht. Überraschend schnell fügt man sich wieder in die münchner Gegebenheiten ein, ein Alltag nimmt einen ein, "Paris" wird Episode. Und so viel ich auch von Paris mitnehmen konnte an Kultur, Kunst und Karneval, war für mich das Aufregende am Auslandssemester nicht "die große Stadt", sondern das Zurechtfinden in der Fremde, das Leben mit einer anderen Sprache – und die Bestätigung, wenn man merkt, wie einem das gelingt. Paris ist einfach eine Nummer größer als München. Das ist weder positiv noch negativ gemeint, es soll einfach beschreiben, dass Paris mehr Einwohner, mehr Häuser, mehr Straßen, mehr Theater, größere Museen, in denen größere Namen ausstellen und so fort hat. Ich vermisse das aber nicht unbedingt, selbst in München schaffe ich es meist nicht alles anzuschauen, was ich will. So weit ein kurzes Fazit.
Und bevor sich das zu nüchtern und negativ anhört: Es war schön, ich bin zurück und bereue nichts./J'aime bien Paris, je suis retourné et je ne regrette rien.
Bises, Elias
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